Anmeldung Corona-Entschädigung für Personen in arbeitgeberähnlicher Funktion

Seit dem 4. November 2020 können auch Personen in arbeitgeberähnlicher Funktion

  • bei Betriebsschliessung
  • bei Veranstaltungsverbot
  • mit massgeblicher Umsatzeinbusse eine Corona-Entschädigung anmelden.

Dieses Anmeldeformular ist für Personen in arbeitgeberähnlicher Funktion sowie deren mitarbeitende Ehegatten oder eingetragene Partner und Partnerinnen.

Bitte beachten Sie, dass Anmeldungen jeweils rückwirkend möglich sind. Das heisst beispielsweise, eine Anmeldung für den Dezember 2020 ist ab Januar 2021 möglich.

Selbständigerwerbende können sich mit dem allgemeinen Formular Anmeldung Corona-Entschädigung anmelden.

Benötigte Dokumente (im PDF-Format)

  • Handelsregisterauszug als Nachweis über die Stellung im Betrieb (detaillierter kantonaler Auszug; Zefix Ausdruck genügt nicht)
  • Bei Betriebsschliessung: Nachweis über verordnete Schliessung (falls vorhanden)
  • Bei Veranstaltungsverbot: Nachweis über Verbot zur Durchführung der Veranstaltung bzw. Ablehnung kantonaler Genehmigung und Nachweis über die Veranstaltung, z.B. Flyer, Werbung
  • Bei Anspruch auf Leistungen anderer Sozial- oder privaten Versicherungen: Leistungsabrechnung/Verfügung anderer (Sozial)-Versicherungen



Hinweise


Reichen Sie pro Firma eine Anmeldung ein. Führen Sie in der Anmeldung sämtliche Personen in arbeitgeberähnlicher Funktion sowie mitarbeitende Ehegatten oder eingetragene Partner und Partnerinnen auf, für welche Sie eine Entschädigung geltend machen.

Wer gilt als Person in arbeitgeberähnlicher Funktion? 

  • Gesellschafter/in
  • finanziell am Betrieb Beteiligte
  • Mitglieder eines obersten betrieblichen Entscheidungsgremiums, die Entscheidungen des Arbeitgebers bestimmen oder massgeblich beeinflussen können
  • mitarbeitende Ehegatten oder eingetragene Partner und Partnerinnen

Anspruch

Der Anspruch besteht für Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung rückwirkend für die Zeit vom 17. September 2020

bis zum 31. Mai 2021

  • die ihren Betrieb aufgrund kantonaler Massnahmen oder von solchen auf Bundesebene schliessen müssen und dadurch einen Erwerbsausfall erleiden

bis zum 31. Dezember 2021

  • deren Veranstaltung infolge eines geltenden Veranstaltungsverbots nicht stattfinden kann, sofern ein Erwerbsausfall vorliegt.

  • die pro Monat eine im entsprechenden Antragsmonat erforderliche Umsatzeinbusse im Vergleich zum durchschnittlichen Umsatz der Jahre 2015 bis 2019 hatten, können eine Corona-Entschädigung beantragen. Dabei wird unterschieden:

    a) Umsatzeinbusse von mindestens 55 Prozent zwischen 17. September und 18. Dezember 2020
    b) Umsatzeinbusse von mindestens 40 Prozent zwischen 19. Dezember 2020 und 31. März 2021
    c) Umsatzeinbusse von mindestens 30 Prozent ab 1. April 2021


Wichtig für Treuhandbüros

Damit die Anmeldung bearbeitet werden kann, muss der SVA St.Gallen eine gültige Handlungsvollmacht vorliegen.


Angaben zur Firma


Auszahlung der Entschädigung

CHXX XXXX XXXX XXXX XXXX X

Grund für die Anmeldung


Schliessung des Betriebs aufgrund bundesrechtlicher oder kantonaler Massnahmen


Der Erwerbsausfall muss nachweislich aufgrund von Einschränkungen bezogen auf die Massnahmen des Bundes oder des Kantons entstanden sein. 

Die Ausgleichskassen behalten sich vor, nachträgliche Prüfungen vorzunehmen und Zusatzdokumente einzufordern. Sollte sich dabei herausstellen, dass aufgrund der Massnahmen kein Erwerbsausfall entstanden ist, so sind die dadurch unrechtmässig bezogenen Leistungen zurückzuerstatten.


Anspruch auf Taggeld:
frühestens ab 17. September 2020 bis 31. Mai 2021


Falls vorhanden bitte Nachweis über die Betriebsschliessung hochladen (als PDF). Vor dem Absenden können Sie die Beilagen hochladen.

Geben Sie den Umsatz gemäss Erfolgsrechnung des Betriebes für die folgenden Jahre an:

CHF
CHF
CHF
CHF
CHF
CHF


Anspruch auf Taggeld bei einer Umsatzeinbusse im Dezember zwischen 40 und 54 Prozent:
ab 19. Dezember 2020

CHF
%

Ausfall einer geplanten Veranstaltung wegen eines geltenden Veranstaltungsverbots bzw. der kantonalen Nichtgenehmigung der Veranstaltung


Der Erwerbsausfall muss nachweislich aufgrund von Einschränkungen bezogen auf die Massnahmen des Bundes oder des Kantons entstanden sein. 

Die Ausgleichskassen behalten sich vor, nachträgliche Prüfungen vorzunehmen und Zusatzdokumente einzufordern. Sollte sich dabei herausstellen, dass aufgrund der Massnahmen kein Erwerbsausfall entstanden ist, so sind die dadurch unrechtmässig bezogenen Leistungen zurückzuerstatten.

Die Anmeldung muss für jeden Monat einzeln und rückwirkend angemeldet werden. Anmeldungen für in der Zukunft liegende Zeiträume können nicht geprüft werden.


Für die Prüfung Ihrer Anmeldung benötigen wir 

  • einen Nachweis über Verbot zur Durchführung der Veranstaltung bzw. Ablehnung kantonaler Genehmigung
  • einen Nachweis über die Veranstaltung, z. B. Flyer, Werbung

 Vor dem Absenden können Sie die Beilagen hochladen.