EO: Corona-Entschädigung

Die Anstrengungen in der Bekämpfung des Coronavirus haben wirtschaftliche Folgen. Der Bundesrat hat deshalb Massnahmen getroffen, um diese Folgen für die betroffenen Unternehmen und Arbeitnehmenden abzufedern. Sie sind auf ein halbes Jahr befristet. Eltern, Personen in Quarantäne, Selbständigerwerbende und freischaffende Künstlerinnen und Künstler haben Anspruch auf die Entschädigung für Erwerbsausfall. Die Leistungen werden monatlich rückwirkend ausbezahlt.

Die Unterstützung für Selbständigerwerbende ist vom Bundesrat am 16. April 2020 erweitert worden (Härtefälle). Zudem erhalten neu auch Eltern von jungen Erwachsenen mit Beeinträchtigungen eine Entschädigung. Die Rahmenbedingungen der Anmeldung basieren auf der Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall.

Entschädigung endet am 16. Mai, aber nicht in jedem Fall

Alle Selbständigerwerbenden, die einen anerkannten Anspruch haben, erhalten die Entschädigung bis und mit 16. Mai 2020 - dies auch dann, wenn sie ihre Erwerbstätigkeit am 27. April oder am 11. Mai wieder aufnehmen konnten oder können.

Selbstständigerwerbende, deren Unternehmen auch nach dem 16. Mai geschlossen bleiben muss, müssen dies in jedem Fall schriftlich mitteilen. Das Gleiche gilt für Selbständige, die ihren Betrieb wegen eines fehlenden oder unzureichenden Schutzkonzepts nicht öffnen können. Dafür steht das Ergänzungsformular zur Verfügung, das einfach online ausgefüllt werden kann.

Allen Berechtigten, die weiterhin vom Veranstaltungsverbot betroffen sind, wird die Entschädigung bis zur Aufhebung der Massnahmen gegen das Coronavirus weiterhin ausgerichtet.

Anspruch haben

  • Eltern mit Kindern unter 12 Jahren sowie Eltern von jungen Erwachsenen zwischen 12 und 20 Jahren mit einer Beeinträchtigung die ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen, weil die Fremdbetreuung der Kinder nicht mehr gewährleistet ist;
  • Personen, die wegen einer ärztlich angeordneter Quarantänemassnahme ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen;
  • Selbständigerwerbende, die aufgrund einer bundesrechtlich angeordneten Betriebsschliessung oder des Veranstaltungsverbots einen Erwerbsausfall erleiden. Dazu gehören unter anderem freischaffende Künstlerinnen und Künstler.
  • Selbständigerwerbende, die durch den weitgehenden Stillstand der Wirtschaft Erwerbseinbussen erleiden und deren Jahreseinkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit zwischen CHF 10'000 und CHF 90'000 liegt.

Häufige Fragen